Januar(y) '16

Schon wieder so lange her, dass ich dieses Projekt in den Sommerferien in Angriff genommen habe, und natürlich lag es gleich mal auf Eis. Das hängt damit zusammen, dass unser fünftes Studienjahr aus einer Art Spießrutenlauf besteht, bei dem man alle acht Wochen ein Modul in den unterschiedlichsten Fachrichtungen von Geburtshilfe bis Neurologie abhaken und die Prüfungen dazu bestehen muss. Spätestens bei Block 4 (also jetzt, im kalten nassen Januar) kann man da schon mal den Mut verlieren. Und noch so lang bis Ostern!

Könnten es diese Zeiten sein, für die die Fantasie erfunden wurde - als eine Art Rettungsring? Ein Raum fernab aller Pechsträhnen des Alltags, der immer offen steht? Hierfür sind dann wohl auch Geschichten da, gelesene und geschriebene - wenn man dafür die Zeit finden kann, zwischen all dem nutzlosen und nach dem Examen wieder gelöschten Auswendiglernen.


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