Herzlich Willkommen! Welcome! Feiró*!

Ich bin Eva Dumann, Hobby-Autorin, Studentin, Träumerin und Leseratte. Schön, dass du den Weg auf meine Seite gefunden hast. Hier bringe ich alles zusammen, was meine freien Stunden ausfüllt - meine eigenen Geschichten und die Dannenland-Dilogie (vormals auf www.eolee.de zu finden!), Skizzen und Kritzeleien zu Büchern, die ich liebe, und gemischte Blogposts. Sieh dich um und mach's dir gemütlich!

 

 

Im Zeichen der Schwäne

Der Ruf des Drachenschwerts


*Das, liebe Kinder, war Sinillón.


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Truck Art

In Bangalore habe ich sechs Wochen lang in der Nähe eines Steinbruchs gewohnt. Für den Staub und den Lärm wurde man dadurch entschädigt, dass auf der einspurigen Straße jede Menge quietschbunte Trucks vorbeituckerten, um den Stein abzuholen. Die Bemalung dieser Laster ist eine Kunstform für sich, die leider, wie so viele Dinge, durch billigere Aufkleber und vorlackierte Importe bedroht ist. Hier gibt es dazu eine herzerwärmende Dokumentation: Horn Please!

 

Apropos "horn", außer der psychedelischen Farben haben die Trucks auch noch Hupen in mehreren Tonlagen, mit denen sie im Vorbeibrausen eine flotte kleine Melodie hupen können...

 

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Indien Teil Vier - Im OP

Den zweiten Teil meines Aufenthalts am Bangalore Baptist Hospital habe ich in den chirurgischen Abteilungen verbracht. Während des Studiums wurde uns immer eingeschärft, uns nicht auf die Operationen zu beschärnken, sondern die ganze "Reise" des Patienten von Aufnahme über OP und die Zeit auf der Station bis zur Entlassung zu verfolgen. Das war in Indien allerdings so gut wie unmöglich. Nicht nur, dass ich mich mit den meisten Patienten nicht unterhalten konnte und die Visitenrunden zu unvorhersehbaren Zeiten stattfanden. Die Aufnahme-Sprechstunden waren auch so überfüllt, dass ich permanent im Weg herumstand, und die Assistenten auf der Station waren nicht gewöhnt, dass ihnen jemand bei ihrer Arbeit auf Schritt und Tritt folgte, wie es nun mal leider oft das Los des Medizinstudenten ist. So habe ich, um das Beste aus der Situation gemacht, die Chance genutzt, drei Wochen lang alle möglichen Operationen mitzuverfolgen (und manchmal auch zu assistieren).

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Indien Teil Drei - Neues aus den Dörfern

Ich habe schon über die bunten Dörfer im Umland von Bangalore geschrieben. Wie merkwürdig ich sie finde. Mist- und Müllhaufen neben uralten Altären. Kühe mit langen bemalten Hörnern vor Neubauten mit Satellitenschüsseln und Solarpaneelen. Kinder, die in ihren gebügelten Schuluniformen über offene Abwasserkanäle zu ihren Einzimmer-Elternhäusern hüpfen. Und ich meinte, wir Medizinstudenten hätten ohnehin keine Chance, diese Welt näher kennen zu lernen. Das war zum Glück nicht ganz richtig. Als Teil meines Aufenthalts hier habe ich zwei Tage lang die Arbeit des Public Health Teams kennengelernt. Es ist nur ein winziger Einblick in eine verwirrende Welt, aber trotzdem habe ich viel gelernt. (Die Namen der Patienten sind verändert, die Geschichten sind echt).

 

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Indien Teil Zwei - Intensivstation

Während meiner Zeit am Bangalore Baptist Hospital habe ich zwei Wochen auf der Intensivstation verbracht. Eigentlich hatte ich ein anderes Attachment geplant, und zwar Pädiatrie und dann Rheumatologie, aber vor Ort war die Leiterin der Intensivstation die am leichtesten aufzutreibende und freundlichste der Chefärzte. Also blieb ich dort. Die Intensivstation hatte auch noch den Vorteil, dass meine Sprachbarriere zu den meisten Patienten, die kein Englisch sprachen, nicht ins Gewicht fiel. Dabei sind die Fälle, die hier auf der Intensivstation landeten, generell nicht so weit fortgeschritten, wie ich es aus England oder Deutschland gewöhnt war. Auf den Normalstationen des Krankenhauses gibt es keine Monitore, wenig Personal und weniger Möglichkeiten zum Eingreifen, zum Beispiel, weil Medikamente dort nicht vorrätig sind, und überdies lässt sich ein Intensivbett besser abrechnen, mit dem Ergebnis, dass viele Patienten auf die Intensivstation verlegt werden.

 

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Indien Teil Eins - Mein erster Kulturschock

Als Teil meines "Elective"-Auslandsaufenthalts im letzten Studienjahr bin ich für sechs Wochen in Bangalore, Indien unterwegs. Die Stadt ist für ihre boomende IT-Industrie bekannt und für ihr Verkehrschaos berüchtigt. Unter der Woche bin ich als "observer" in einem örtlichen Krankenhaus, dem Bangalore Baptist Hospital, und darf zuschauen, aber nicht anfassen... was mir im Moment kurz nach meinen Prüfungen aber auch recht ist. An den Wochenenden kann ich die Stadt und das Umland erkunden, solange sich jemand findet, der mich dabei begleitet, denn Taxis und Straßen sind für alleinreisende weibliche Wesen leider nicht sicher.

 

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